Mode und Militär.

Wie sehr Gesellschaft und Militär miteinander verwoben sind kann man sehr eindrücklich im Themenparcours des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr in Dresden anschauen. Hier gibt es dann auch zu recht den Bereich Mode und Militär.

Nicht nur der Trenchcoat, der Raglan-Ärmel, T-Shirt, Fliegerblouson und Safari-Mode sind modische Klassiker militärischen Ursprungs. Auch zitiert Mode regelmäßig aktuelle und historische militärische Stilelemente. Ein schönes Beispiel sah ich gestern in der S-Bahn.

Eine Jeansjacke (1) im Schnitt und Formsprache eines Attila, dem Waffenrock der Husaren. Blaue Posamentrie (2) in Anlehnung an die sog. „Ungarische Adjustiuerng“, die ihren Ursprung in der Hoftracht des ungarischen und kroatischen Adels hat. Die Zierknopfleiste (3) die in ihrer Form an den „Brandenburgischen Aufschlag“ erinnert und natürlich darf die Schulterklappe (4) auch nicht fehlen.

MuM

Wer über Mode und Militär mehr erfahren möchte, dem empfehle ich einen Besuch im Militärhistorischen Museum in Dresden.

Es blasen die blauen Husaren,
Und reiten zum Tor hinaus;
Da komm ich, Geliebte, und bringe
Dir einen Rosenstrauß.

Das war eine wilde Wirtschaft!
Kriegsvolk und Landesplag!
Sogar in deinem Herzchen
Viel Einquartierung lag.

Heinrich Heine

Hurra!

In diesem Sinne bin ich
mit dem Ausdruck meiner
vorzüglichen Hochachtung
Ihr

CARL COUTURE

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Über lampersdorff

Politikwissenschaftler und Historiker. Irgendwas mit Bundeswehr und Ministerialbürokratie.

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